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Projektschwerpunkte

Plasmatechnologie für die Umwelt (PlasmaplusUmwelt)Ppumwelt2

 

Die steigende Umweltbelastung durch Kohlenwasserstoffe, NOx und SOx kann durch ökonomisch arbeitende Plasmafilter wirkungsvoll verhindert werden. Gemeinsam mit Partnern aus Polen und Dänemark erweitert das Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie das Einsatzspektrum der Plasmafilter.

Der Ersatz nasschemischer Verfahren durch Plasmatechnik verbindet Ökologie und Ökonomie. Beispielsweise werden Oberflächen ohne Chemikalien bis zur Desinfektion gereinigt und galvanische Verfahren komplett ersetzt.

 

Plasmatechnologie in der Biologie (PlasmaplusBio)Ppbio

 

Die Innovationsinitiative PlasmaplusBio nutzt das Entwicklungs- und Marktpotenzial der Plasmatechnologie in den Lebenswissenschaften inklusive der Medizintechnik. Entkeimung und antimikrobiell wirkende Schichten, gezielte Wirkstofffreigabe oder die plasmagestützte Oberflächenmodifizierung und -funktionalisierung für z. B. Implantate sind zu nennen. Hiermit wird insbesondere Mecklenburg-Vorpommern als Kompetenzregion auf diesem Gebiet etabliert. Um die Kompetenz zu vertiefen, sind weitere Partner immer gesucht.

Weitere Anwendungen liegen in der Katalysatorherstellung, der Brennstoffzelle, bei Nano- und Mikropulvern, im Korrosionsschutz, für Lichtquellen wie z. B. Autoscheinwerfern.

 

Plasmatechnologie in Bereich Vakuumtechnologie/Oberflächenmodifikationvakuumtechnologie

 

Mit diesem Arbeitsgebiet werden Veränderungen von Materialoberflächen durch Beschichtung mit harten bzw. funktionellen Schichten oder durch molekulare Modifikation bearbeitet. Hier werden industrienahe, bilaterale Projekte z.B. zur Werkzeugveredelung bearbeitet.

Im Bereich Vakuumanwendungen/harte Schichten wurde zusammen mit der TUK im Rahmen eines Interreg IIIa Projektes die "Einführung von moderner Vakuumplasma-technologie in die Werkzeugherstellung für die Holzbearbeitung, die Veredelung von Möbeln, die Forstwirtschaft und die Holzindustrie in der Euroregion Pommern" realisiert. Neue Projektthemen wurden auf einem  Workshop „Innovative Vakuumanwendungen“ in Greifswald besprochen. Insbesondere die beiden Themen „nano structured thin film dioxid layers” und „intermetallic coatings” wurden zu internationalen Projektvorschlägen weiterqualifiziert.

 

Internationale Aus- und WeiterbildungAus- und Weiterbildung

 

In diesem organisatorischen Schwerpunkt erfolgt die Koordinierung der Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen wie z.B. die Organisation einer summer school, die Durchführung gemeinsamer Lehrveranstaltungen und die Initiierung von Personalaustausch.

Unter Federführung von Prof. Dr. Hippler (Institut für Physik der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald) wurde ein gemeinsamer Antrag auf Förderung im Rahmen des Sokrates IP Programms bei der EU gestellt. Mit Hilfe des Projektes konnten gemeinsame Lehrveranstaltungen zu den theoretischen und praktischen Grundlagen der Plasmaphysik und deren Anwendung in der Wissenschaft und Technologie durchgeführt werden. 2007 wurde zum ersten Mal eine gemeinsame summer school in Greifswald organisiert. Der Folgeantrag wurde planmäßig gestellt und bewilligt, so dass 2008 die summer school in Koszalin stattfinden wird.

Der gestellte Antrag auf Errichtung eines Studienganges mit Doppeldiplom-Abschluss wurde für 2008 noch nicht bewilligt, jedoch die erneute Antragstellung für 2009 empfohlen. Dieser wurde für die Periode 2008/09 bereits eingereicht.

Zur Thematik „7. Forschungsrahmenprogramm der EU (7. FRP)“ hat das Netzwerk bisher 2 Symposien mit den netzwerkrelevanten Schwerpunkten: Life Science, Energie und Werkstoffe sowie neue Produktionstechnologien organisiert. Da das Antragsverfahren für das 7. FRP der EU sehr komplex ist, nahmen alle Teilnehmer die hilfreichen Hinweise zur Antragsgestaltung mit großem Interesse auf.

Im Bereich der Weiterbildung breiterer Bevölkerungsgruppen wurden durch das SPNT erste Anstrengungen zur Erstellung einer Online Enzyklopädie Plasmatechnologie unternommen. Dieses Grundgerüst muss unter Einbezug weiterer Partner gezielt ausgebaut werden.

 

MarketingMarketing_messe

 

In dieser Arbeitsgruppe werden alle außenwirksamen Aktivitäten geplant und koordiniert.

Im Rahmen der Netzwerketablierung ist die Marketingarbeit ein zentraler Baustein der Aktivitäten. Nur so kann der Nutzen der Niedertemperatur-Plasmen als Schlüssel- und Querschnittstechnologie weitere Verbreitung in der Industrie finden.

Die Außendarstellung des Netzwerkes erfolgte bereits auf zahlreichen nationalen und internationalen Messen, Workshops und Veranstaltungen.

 

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Die Greifswalder neoplas GmbH ist das Technologie-Transferzentrum des Leibniz-Institutes für Plasmaforschung und Technologie e. V. (INP Greifswald). ...
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